Backup auf HDD

Datensicherung auf externe HDDs

Vorteile von externen Festplatten

Der größte Vorteil bei der Datensicherung auf eine externe Festplatte ist, dass sie getrennt vom Computer aufbewahrt werden kann und damit Schutz vor Feuer, Wasser und Diebstahl bietet.

Externe Festplatten sind preisgünstig und einfach in der Handhabung.

Nachteile von externen Festplatten

Externe 3,5“ Festplatten haben meist eine Stromversorgung über ein Netzteil. Zudem sind sie im Vergleich zu den anderen Datenträger am größten und schwersten.

Wie bei alle HDDs gilt: Die Festplatte rotiert und wird von einem Lesekopf abgetastet. Besonders bei HDDs die transportiert werden, können Stöße und unsachgemäße Behandlung zum Defekt und damit zum Datenverlust führen.

HDD Logo

Faktoren für ein schnelles Backup auf HDD

Abgesehen von der Leistungsfähigkeit des Computers, spielt auch die Geschwindigkeit der Festplatte und deren Schnittstelle eine große Rolle für die Datensicherung.

Die Mechanik der Festplatte und die Datenrate der Schnittstelle beeinflussen die Geschwindigkeit der Datensicherung. Wird eine leistungsfähige Festplatte über eine langsame Schnittstelle betrieben, bleibt das Potenzial der Festplatte unausgeschöpft. Bei der Anschaffung einer Festplatte sollte darauf geachtet werden, dass sie über eine akzeptable Lese- und Schreibgeschwindigkeit verfügt und dass eine angemessene Schnittstelle für die Datensicherung ausgewählt wird.

Die gängigste Schnittstelle, welche die beste Kompatibilität verspricht ist USB 3.

Datensicherung auf externe USB-Festplatten

2,5″ USB-Festplatten gibt es inzwischen mit Kapazitäten von mehreren Tera-Byte. Sie haben zwar eine etwas niedrigere Drehzahl als die 3,5″ Festplatten – dafür sind sie robust, leicht und benötigen meistens keine externe Stromversorgung.

Für größere Datenmengen spielt die Datenübertragungsrate eine wesentliche Rolle. Die maximalen Datenübertragungsraten betragen:

USB-HDD Icon
USB 5 Gbit/sUSB 10 Gbit/sUSB 20 Gbit/sUSB 40 Gbit/s
USB 3.0
USB 3.1 Gen 1 USB 3.1 Gen 2
USB 3.2 Gen 1 USB 3.2 Gen 2 USB 3.2 Gen 2x2
SuperSpeed USB 5Gbps SuperSpeed USB 10Gbps SuperSpeed USB 20Gbps
USB4 Gen 2x2 USB4 Gen 3x2

Diese Geschwindigkeiten versprechen ein schnelles Kopieren von Daten. Es ist allerdings zu beachten, dass diese Spitzenwerte nur bei optimalstem Zusammenspiel von USB-Adapter, dessen Chipset, dem verwendeten Rechner sowie dem verwendeten Verbindungskabel erreicht werden können.

USB 3 Datensicherung

Für Datensicherungen empfiehlt es sich Festplatten mit einer USB 3 Schnittstelle zu verwenden. Das Backup dauert dadurch deutlich kürzer als mit USB 2. Auch das Nachrüsten alter PCs auf den neuen USB 3 Standard mittels einer Erweiterungskarte ist lohnenswert und preiswert.

Datensicherheit

Es ist riskant, jeden Tag auf dieselbe USB-Festplatte zu sichern. Ist das Backup auf HDD ihre einzige Datensicherung sollte besser auf zwei oder mehr Festplatten reihum in festen Intervallen gesichert werden. So schützt man sich vor einen Defekt der Hardware und bewahrt gleichzeitig mehrere ältere Versionen des Datenbestands auf. Nehmen Sie immer eine Festplatte mit nach Hause oder lagern sie eine an einem anderen Ort als ihr Hauptbackup.

Festplattenformatierung

Es gibt unter Windows vier Dateisysteme, mit denen die Festplatte formatiert sein kann (ein Dateisystem ist eine Art Rohstruktur/Ordnung, die dann später mit Dateien gefüllt wird und die beim Formatieren einer Partition festgelegt wird):

Partitionsgröße

bis zu 2 GByte

 

Maximale Dateigröße

2 GByte

Partitionsgröße

512 MByte bis 2 TByte

 

Maximale Dateigröße

4 GByte

Partitionsgröße

bis zu 512 TByte

 

Maximale Dateigröße

nur durch die Partitionsgröße begrenzt

speziell für Flashspeicher

Partitionsgröße

bis Windows 10 v1703 – 256 TB

ab Windows 10 v1709 – 8PB

Maximale Dateigröße

bis Windows 7 – 16 TB

ab Windows 8 – 256 TB

ab Windows 10 v1709 – 8PB

FAT32-Partionen kommen beispielsweise, bei den für das Aufbewahren eines Backups gut geeigneten externen Festplatten oft zum Einsatz, weil dieses Filesystem von besonders vielen Betriebssystemen unterstützt wird. Damit Z-DBackup auch Dateien bzw. Backuparchive größer 4 GByte auf FAT32 Filesysteme anlegen kann, wird die Backup-Datei bei Bedarf automatisch geteilt (Multi-Spanning).