Backup Medien

Unterstützte Medien

Z-DBackup kann auf alle Laufwerke sichern, die über einen Laufwerksbuchstaben ansprechbar sind (netzwerkfähig). Bei Wechsel-Medien kann ein Backup per Multispanning auf mehreren Medien aufgeteilt werden. Das in Z-DBackup enthaltene Modul Z-CloudBackup ermöglicht Backups auf Dropbox, Google Drive, OneDrive und HiDrive.

Mit dem Zusatzmodul Z-TapeBackup können Dateien oder Archive auf LTO, DDS, DAT, TRAVAN, VXA, QIC, MLR, SLR und AIT Bandlaufwerke mit SCSI-, S-ATA-, SAS oder USB-Anschluss gesichert werden.

Mit dem Zusatzmodul Z-DataBurn können die Dateien oder Archive auch automatisch auf DVD, Blu-ray oder M-Disk gebrannt werden.

Das Zusatzmodul Z-FTPcopy stattet Z-DBackup mit der Möglichkeit aus, Dateien und Archive auf FTP-Server hochzuladen. Der integrierte FTP-Explorer hilft bei der Verwaltung und Rücksicherung der Backuparchive vom Server.

Welche Datenträger eignen sich für ein Backup?

Heutzutage werden Backup-Medien wie Blu-Ray, USB-Sticks, externe Festplatten, Bandlaufwerke und NAS-Geräte verwendet. Für die Wahl der Datensicherungsmethode sollte das Intervall, das Datenvolumen, Vorhaltezeit der Archivierung und die verfügbare Zeit für die Datensicherung berücksichtigt werden.

Zum Schutz vor unbeabsichtigtem Datenverlust, z.B. durch versehentliches Löschen, defekte Hardware oder Viren sollten Backups immer auf externen Datenträgern gespeichert werden. Diese Datenträger sollten nicht dauerhaft am Computer angeschlossen oder nur per passwortgeschütztem Zugriff erreichbar sein, damit das Backup nicht von Viren befallen werden kann.

Durch seinen modularen Aufbau unterstützt Z-DBackup eine Vielzahl von Datensicherungsmethoden.

Übersicht

HDD

Externe HDD Festplatten eignen sich sehr gut für die Datensicherung. Sie haben eine großen Kapazitäten, lassen sich gut transportieren, der Preis für die Anschaffung ist verhältnismäßig gering und für die Nutzung ist kein spezielles Laufwerk notwendig.

SSD

Im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten erreichen Sie eine weitaus höhere Lese- und Schreibgeschwindigkeit. Sie bestehen aus Flash-Speicherzellen anstatt Magnetscheiben und kommen so ohne bewegliche Teile aus. Der Stromverbrauch ist im Leerlauf viel geringer, kann beim Schreiben aber den einer HDD übersteigen. Im Vergleich zu HDDs sind sie vollkommen erschütterungsresistent,
absolut geräuschlos und haben eine geringere Wärmeentwicklung.

RDX Laufwerke

Das RDX-System basiert auf stoßgesicherten Festplatten-Kassetten, die im Verbund mit einem RDX-Laufwerk verwendet werden. Über eine integrierte S-ATA Schnittstelle werden die Medien beim Einstecken in ein dazugehöriges Laufwerk mit dem Computer verbunden. Das Handling der Medien ist wegen des speziellen RDX-Laufwerks noch einfacher und sicherer als bei externen Festplatten, die per Kabel an den PC gesteckt werden.

  • Einfach und schnell
  • Stoßgesicherten Medien, sehr transportabel
  • RDX-Laufwerk wird benötig (es gibt externe (USB 3) und interne Laufwerke)
  • Robust genug für den täglichen Einsatz im Büro und geringe Gefahr der Beschädigung der Steckkontakte

NAS (Netzwerk)

Diese Datensicherungsmethode findet immer mehr den Weg in private Haushalte. Eine Sicherungsmethode, die vorher überwiegend nur in Betrieben genutzt wurde. Die Daten werden über das Netzwerk auf einen zur Verfügung gestellten Speicherplatz gesichert. Ein klarer Vorteil ist, dass alle Computer im Netzwerkverbund Zugriff auf den Speicherplatz haben. Zudem können die Daten leicht über das Internet bereit gestellt werden.

NAS-Systeme mit zwei oder mehr Festplatten können redundant betrieben werden (siehe RAID). Dies reduziert die Verlustgefahr der Daten bei Festplatten Ausfällen.

  • Recht hohe Anschaffungskosten
  • Automatischer Start der Datensicherung möglich
  • Bei konsequenter Datensicherung eine gute Wahl!

USB Stick

Der USB-Stick eignet sich für Datensicherungen mit kleinem Datenvolumen. USB-Sticks sind klein und lassen sich dadurch sehr bequem transportieren, können dadurch aber auch schnell verloren gehen. Vertrauliche Daten sollten daher verschlüsselt auf dem USB-Stick gespeichert werden.

  • Einfach und schnell
  • Als alleinige Lösung für eine Datensicherung nicht geeignet!
  • Aufgrund der Größe praktisch zum Mitnehmen, allerdings dadurch auch höhere Verlustgefahr
  • Immer Backup Passwort bzw. Verschlüsselung aktivieren

M-Disk / Blu-ray

Die Blu-ray Disc ist ein gutes Medium für die Datenarchivierung für den privaten Bereich. Neben ihrer sehr langen Lebensdauer von bis zu 30 Jahren bei optimaler Lagerung hat die Scheibe auch eine enorme Kapazität und Schreibgeschwindigkeit verglichen mit der in die Jahre gekommenen DVD.

Cloud / FTP

Das Sichern von Daten in die Cloud erscheint als sehr komfortable Sicherungsmethode. Die Daten sind global abrufbar und um die Lagerung von Backup-Medien muss man sich keine Gedanken machen. Jedoch ist zu bedenken, dass eine Komplettsicherung der Daten mit Datenvolumen von mehreren Gigabyte viele Stunden oder sogar ganze Tage dauern kann. Aus dieser Sicht ist das Sichern in die Cloud bzw. auf einem FTP-Server eher für kleinere Datenbestände sinnvoll.

  • Regelmäßige Kosten
  • Standortunabhängig abrufbar
  • Lange Übertragungszeiten bei großen Datenmengen

Unterstütze Cloud-Speicher:  Dropbox, Google Drive, OneDrive und HiDrive.

Backups auf FTP-Server erfordern das Zusatzmodul Z-FTPcopy

Band

Die Bandsicherung ist eine alte etablierte Sicherungsmethode. Sie hat sich über die Zeit in Firmen bewährt und wird auf Grund der langen Lagerfähigkeit der Bandmedien heute immer noch gerne in Firmen eingesetzt.

Nach einer Umfrage von Symantec verlassen sich 64 Prozent der IT-Verantwortlichen ausschließlich auf die Tape-Datensicherung, aber interessanterweise kombinieren heute bereits 32,5 Prozent der Befragten Tape- und Festplatten Datensicherungen miteinander.

  • Automatischer Start der Datensicherung möglich
  • Bei konsequenter Datensicherung eine gute Wahl!

Backups auf Band erfordern das Zusatzmodul Z-TapeBackup