Datensicherung auf Bandlaufwerk

Bandsicherung - Backup auf Tape

Mit Z-DATdump und Z-DBackup können die Sicherungsdateien entweder direkt, oder zuvor erstellte Backup-Archive, automatisch auf das Bandlaufwerk kopiert werden. Optional kann das Backup Archiv vor und nach dem kopieren (automatisch) überprüft werden.

Mit den großen bis sehr großen Kapazitäten und langen Haltbarkeiten sind Datenbänder die erste Wahl bei Sicherungen.  Das Programm Z-DATdump unterstützt alle gängigen Laufwerkstypen, so wie:

TRAVAN, VXA, QIC, MLR, DLT, SLR, AIT, LTO, Ultrium, DDS und DAT Bandlaufwerke.

Durch die Kombination von Z-DBackup mit Z-DATdump lassen sich zahlreiche Sicherungskonzepte realisieren. Das macht sie zum idealen Sicherungswerkzeug sowohl für den privaten als auch für den gewerblichen Einsatz!

 
Demo Direkte Bandsicherung mit Z-DBackup und Z-DATdump.
Demo Indirekte Bandsicherung mit Z-DBackup und Z-DATdump (verschlüsselt).

Download Download der Freeware Version von Z-DATdump


Tape-Medien

Sehen wir uns die häufig eingesetzten Bandtypen genauer an:

Datensicherung auf DAT / DDS

DAT (Digital, Audio Tape) basiert auf Laufwerken im 3.5" Format (4mm Technologie). Herkömmliche DAT Laufwerke sind in den Größen von 2 bis 40 GByte bekannt. DAT Streamer zeichnen die Daten mittels Schrägspurverfahren (Helical Scan) auf. Das dazugehörige Medium ist äußerst preiswert, wenn auch vergleichsweise nicht so langlebig wie bei anderen Laufwerkstypen. Die Lagerdauer ist eingeschränkt, die Anforderungen an die Aufbewahrung eines solchen Mediums sehr hoch.

Die Kapazitätsangaben bei DAT sind in der Regel mit unrealistisch hohen Kompressionsraten ermittelt. In der Praxis ist nur der unkomprimierte Wert von Relevanz. Wegen des relativ großen "Verschnitts" infolge fauler Bandstellen ("Drops") liegt die real erzielte Menge in der Regel darunter. Erschwerend kommt hinzu, dass DAT-Laufwerke nach dem DDS-3-Standard die Verschmutzung des Kopfes meist zu spät erkennen und melden. Dennoch sind diese Geräte sehr beliebt und werden häufig eingesetzt.

Bandsicherung DAT

Datensicherung auf LTO

LTO-Laufwerke (Linear Tape Open) wurden 1998 von HP, IBM und Seagate eingeführt. Sie speichern auf den 105 x 102 x 21 mm großen LTO-Kassetten über die gesamte Bandlänge in mehreren parallelen Spuren, je nach LTO-Standard, zwischen 100 und 2500 GByte.

Bislang wurden 6 Generationen entwickelt, wobei jede Folgegeneration (bis LTO-5) typischerweise die doppelte Datenrate und Kapazität gegenüber der Vorgängerversion lieferte. Mit Generation 3 wurden WORM-Bänder und -Laufwerke für einmaliges Schreiben eingeführt. Bei Generation 4 kam die 256-Bit AES-Verschlüsselung als Option hinzu.
 

Bandsicherung LTO

Datensicherung auf DLT

Die DLT-Technik (Digital Linear Tape), 1994 von DEC entwickelt, arbeitet ebenfalls im Längsspurverfahren, aber mit nur einer Spule. Das Band wird mit einem Einfädelungsmechanismus auf einer fest ins Laufwerk eingebauten Spule aufgewickelt.

Die Laufwerke bieten bei 10 MByte/sec. Speicherkapazitäten zwischen 40 und 80 GByte mit automatischer Fehlererkennung (Paritätsprüfung, CRC und EDC (Error Detection Code) der Datenblöcke).

Datensicherung DLT
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